Kosten · 6 Minuten Lesezeit

Was kostet eine Hausverwaltung in München?

Verwaltergebühren wirken auf den ersten Blick beliebig. Tatsächlich lassen sie sich sauber erklären: Sie folgen der Zahl der Einheiten, dem technischen Zustand des Objekts und dem vereinbarten Leistungsumfang.

IMMOFORB Fachredaktion Immobilienverwaltung · Zuletzt aktualisiert am 16. September 2026

Moderne Wohnhausfassade in München mit Natursteinflächen und umlaufenden Balkonen

Kosten der WEG-Verwaltung

In München liegt die Grundvergütung für die WEG-Verwaltung überwiegend zwischen 25 und 45 € netto je Einheit und Monat. IMMOFORB startet bei 29 € netto. Kleine Gemeinschaften mit vier bis acht Einheiten liegen am oberen Ende, weil Versammlung, Abrechnung und Beschlussumsetzung unabhängig von der Größe anfallen.

Enthalten sind in der Regel: Eigentümerversammlung, Jahresabrechnung, Wirtschaftsplan, Beschlussumsetzung, Rechnungsprüfung, Zahlungsverkehr, Beschlusssammlung und laufender Schriftverkehr.

Kosten der Mietverwaltung

Die Mietverwaltung wird üblicherweise prozentual abgerechnet: 4 bis 6 % der Nettokaltmiete sind in München marktüblich, bei sehr kleinen Objekten wird stattdessen ein Festpreis je Einheit vereinbart. Die Vermietungsleistung – Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Vertragsabschluss – wird separat vergütet.

Warum die Objektgröße den Preis bestimmt

Ein großer Teil der Verwaltungsarbeit ist objektbezogen, nicht einheitenbezogen: eine Versammlung, ein Jahresabschluss, ein Heizungsvertrag. Verteilt sich dieser Aufwand auf 40 Einheiten, sinkt der Satz je Einheit deutlich. Bei acht Einheiten steigt er entsprechend.

  • 4–8 Einheiten: höherer Satz je Einheit, da Grundaufwand kaum sinkt
  • 9–25 Einheiten: typischer Marktbereich, gute Skalierung
  • ab 26 Einheiten: Staffelvergütung, häufig zusätzliche Technikbetreuung

Sondervergütungen und Zusatzleistungen

Nicht alles kann in einer monatlichen Pauschale stecken. Übliche Zusatzpositionen sind die Begleitung größerer Baumaßnahmen, außerordentliche Versammlungen, Bescheinigungen bei Eigentümerwechsel, Mahn- und Klageverfahren sowie Sonderauswertungen für Banken.

Entscheidend ist nicht, ob es Sondervergütungen gibt, sondern ob sie mit Betrag im Vertrag stehen. Fehlen sie dort, wird das günstige Angebot im Verlauf teuer.

Warum der günstigste Verwalter selten der beste ist

Ein Satz von 18 € je Einheit lässt sich nur über Betreuungsschlüssel darstellen: mehr Einheiten pro Sachbearbeiter, längere Reaktionszeiten, keine Objektbegehung. Die Folgekosten trägt die Gemeinschaft – über verspätete Instandhaltung, unbearbeitete Beschlüsse und Wertverlust. Vergleichen Sie deshalb immer Leistungsverzeichnis und Erreichbarkeit, nicht nur den Monatsbetrag.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu diesem Thema

Was kostet eine Hausverwaltung in München pro Einheit?

Für die WEG-Verwaltung sind 25 bis 45 € netto je Einheit und Monat marktüblich. IMMOFORB beginnt bei 29 € netto je Einheit und Monat.

Sind die Verwaltungskosten umlagefähig auf Mieter?

Die Kosten der WEG-Verwaltung gehören nicht zu den nach der Betriebskostenverordnung umlagefähigen Positionen und bleiben beim Eigentümer.

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