Gründerzeitliche Blockränder
Straßenseitige Altbauten mit Stuckfassaden, häufig mit Ensembleschutz. Fassadenarbeiten brauchen Vorabklärung und längere Vorlaufzeiten.
Hausverwaltung in München-Haidhausen
Zwischen Wiener Platz, Franzosenviertel und Gasteig steht ein Bestand, der überwiegend vor 1918 entstanden ist. Wir verwalten diese Gemeinschaften mit dem Blick auf Bausubstanz, Denkmalthemen und eine belastbare Instandhaltungsplanung.

Immobilienstruktur
Haidhausen ist kleinteilig. Große Anlagen sind die Ausnahme, typisch sind Gemeinschaften mit sechs bis 20 Einheiten in geschlossener Blockbebauung.
Straßenseitige Altbauten mit Stuckfassaden, häufig mit Ensembleschutz. Fassadenarbeiten brauchen Vorabklärung und längere Vorlaufzeiten.
Die kleinen Handwerkerhäuser im Franzosenviertel sind baulich empfindlich. Feuchte, Statik und Wärmeschutz erfordern behutsame Konzepte.
Rückgebäude und Remisen sind oft nachträglich zu Wohnraum umgebaut. Zuordnung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum muss sauber geklärt sein.
Nachträglich eingebaute Bäder führen zu verzweigten Leitungswegen. Strangsanierungen planen wir abschnittsweise mit Terminplan je Wohnung.
Enge Höfe erfordern klare Regelungen für Müllplätze, Fahrräder und Anlieferung – meist über Beschluss statt über Zuruf.
Der Mieteranteil ist hoch. Für Eigentümer, die eine Wohnung vermieten, verbinden wir WEG- und Sondereigentumsverwaltung.
Verwaltungsanforderungen
Erstens die Fassade: Stuck, Gesimse und Balkone sind pflegeintensiv und im Ensemble nicht frei gestaltbar. Zweitens die Haustechnik: Heizungen aus den 1990er-Jahren stehen jetzt zur Erneuerung an, und in dichter Bebauung sind Aufstellort und Schallschutz häufig der eigentliche Engpass. Drittens die Feuchte im Sockelbereich, die bei Kellernutzungen regelmäßig zu Streit über Kostenzuordnung führt.
Wir bearbeiten diese Themen nicht reaktiv, sondern über einen mehrjährigen Maßnahmenplan, der zur Rücklage passt und in der Versammlung beschlussfähig aufbereitet ist.
Lokale Fragen
Die Bausubstanz ist meist über 100 Jahre alt: Holzbalkendecken, Kastenfenster, nachträglich eingebaute Bäder und alte Steigleitungen. Instandhaltungsplanung und Rücklage müssen darauf ausgelegt sein, nicht auf Neubauwerte.
Ja. Diese Objekte haben oft nur zwei bis sechs Einheiten. Wir verwalten sie mit dem gleichen Verfahren, kalkulieren aber objektbezogen, weil der Grundaufwand unabhängig von der Größe anfällt.
Bei unsanierten Gründerzeitobjekten empfehlen wir eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Zuführung. Die konkrete Höhe leiten wir aus Dach, Fassade, Fenstern und Heizungsalter Ihres Objekts ab.
Wir sehen uns Ihre Unterlagen an und melden uns mit einer konkreten Einschätzung für Ihr Objekt.
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